Vanessa Walkers Essay ist aus der Studienwoche 2018 hervorgegangen und wurde mit dem ersten Preis des Essay-Wettbewerbs ausgezeichnet. Der Essay möchte „mögliche Ansätze einer gemeinsamen Religionsanthropologie von Christentum und Islam“ aufzeigen und stellt gleich zu Beginn die Bedeutung einer solchen gemeinsamen Grundlage heraus: “ Im Blick darauf, wie unser Glauben uns selbst als glaubende und suchende Wesen beschreibt und im theologisch-lebensweltlichen Austausch hierüber, erfahren wir selbst unsere eigene existentielle Verwiesenheit auf unseren Schöpfer. Was könnte sich also als besserer Ausgangspunkt eines geteilten existentiellen Erlebens erweisen als die Ergründung gemeinsamer theologisch-anthropologischer Ansatzpunkte?“
Ähnliche Beiträge
Statement von Rabbiner van Voolen zur christlich-muslimischen Erklärung „Gemeinsam für Gerechtigkeit“
Der Gesprächskreis „Christen und Muslime“ beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hat eine Erklärung zum Thema „Gemeinsam für Gerechtigkeit“ veröffentlicht. Rabbiner Drs. Edward van Voolen, Co-Vorsitzender…
Was uns zusammenhält – ohne Unterschiede einzuebnen
Wie gelingt Zusammenleben in einer Gesellschaft, deren Vielfalt längst Alltag ist, aber zunehmend auf Vorbehalte stößt? Beim Festabend am 5. Oktober 2026 in Stuttgart-Hohenheim verbanden sich…