Dieser aus der Studienwoche 2009 hervorgegangene Essay von Gwen Bryde wurde mit dem ersten Preis des Essay-Wettbewerbs ausgezeichnet. Der Text beginnt mit der Schilderung einer eigenen Erfahrung der Verletzung religiöser Gefühle. Schnell wird klar, dass es sich dabei auch um ein über das Persönliche hinausgehende sehr relevante Thema handelt. Die Autorin zeigt auf, in welcher Weise Gefühle für den Vollzug des Glaubens eine Rolle spielen. Im Blick auf die Verletzung religiöse Gefühle wird gefragt, wie eine solche Verletzung geschieht und wer die Definitonshoheit für ihr Vorliegen besitzt. Abschließend wird das Plädoyer für eine Offenheit gegenüber Kritik an der eigenen Religion formuliert.
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